Diese Plattform bietet Webinare über Pionierinnen und Pioniere der Körperarbeit an, um ihre Arbeit und ihr Leben zu würdigen.
Wir wollen uns über die Webinare mit unseren beruflichen Wurzeln verknüpfen.
Die Zusammenhänge besser begreifen und untersuchen. Was können unsere beruflichen Vorgänger/Innen uns heute lehren und wie können sie uns inspirieren?
Jacoby-Gindler Stiftung 2026
Webinar-Reihe Jacoby-Gindler Stiftung 2026
3 Webinare zum Arbeiten Elsa Gindlers, Heinrich Jacobys und Sophie Ludwigs – von Marianne Haag

3 Webinare zum Arbeiten Elsa Gindlers, Heinrich Jacobys und ihrer Mitarbeiterin Sophie Ludwig – von Marianne Haag.
Vom Arbeiten von Elsa Gindler (1885–1961), Heinrich Jacoby (1887–1964) und Sophie Ludwig (1901–1997) sollen vor allem von ihnen gesprochene oder geschriebene Texte erzählen. Ihre Art und Weise zu arbeiten war nicht an ein bestimmtes Fachgebiet gebunden. Sie griffen Probleme und Phänomene auf, die so elementar und universell sind, dass jeder Mensch – unabhängig von Ort und Zeit – (meist) unbewusst mit ihnen lebt. Leben wir jedoch bewusst mit ihnen, kann uns das regenerieren.
Elsa Gindler wurde nach ihrem Berufswechsel Gymnastiklehrerin. Heinrich Jacoby studierte bei Hans Pfitzner in Straßburg Klavier und Komposition. In ihrem Arbeiten orientierten sich beide an der biologischen Ausstattung des Menschen – an Struktur und Funktionsweise des Organismus – sowie an grundlegenden Lebensbedingungen.
Sophie Ludwig hat sich erarbeitet, was sie durch Elsa Gindler und Heinrich Jacoby erfahren hat, an deren Seite sie 40 Jahre lebte. 1985 rief sie die nach ihnen benannte Stiftung ins Leben. Marianne Haag arbeitet seit 1988 in der Heinrich-Jacoby-Elsa-Gindler-Stiftung mit, gibt dort Kurse und stellt Archivmaterialien bereit.
Ort: Zoom (online) · Uhrzeit: jeweils 19:00–20:30 Uhr · Preis: 45 € für alle drei Webinare (Frühbucherpreis 35 € bis 31. August 2026).
Diese Reihe umfasst 3 Termine
1
Di, 10.11.2026 · 19:00–20:30 Uhr · Zoom
Vom Arbeiten Elsa Gindlers
Eine Vision vom Menschen und seinen Möglichkeiten
Lebenserfahrungen führten zu ihren Erkenntnissen – Vorträge von 1926 und 1931 für den Dt. Gymnastikbund – Zusammenarbeit mit Heinrich Jacoby – „Wie muss ich werden, um Lebens-Funktionen ungestört ablaufen zu lassen?" Diese Art des Arbeitens „mündet unmittelbar ins Leben". (Bild: Elsa Gindler, 1945 – sie sagte, das Kätzchen habe ihr nach dem Krieg das Leben gerettet.)
2
Mi, 18.11.2026 · 19:00–20:30 Uhr · Zoom
Vom Arbeiten Heinrich Jacobys
Fähig werden zur Mitarbeit an einer allgemeinen menschlichen Entfaltung und Nachentfaltung
Erfahrungen bei Hans Pfitzner – erste Einsichten durch die Beschäftigung mit sogenannt „Unbegabten" – Zusammenarbeit mit Elsa Gindler – Zustand und Zustandsveränderungen im Zusammenhang mit dem Verhalten – „Die Realität des Alltags als eigentliches Arbeitsproblem erkennen". (Bild: Heinrich Jacoby im Tessin, ca. 1955.)
3
Do, 26.11.2026 · 19:00–20:30 Uhr · Zoom
Vom Arbeiten Sophie Ludwigs
„Aufgabe, was willst Du von mir?"
Fragen und Aufgabenstellungen von Elsa Gindler und Heinrich Jacoby. Ausbildung bei Elsa Gindler – auch Heinrich Jacoby wird ihr Lehrer – „Das Glück erleben zu dürfen, wie wirkliches Bewegt-Sein von einer Sache, einer Aufgabe ist." Untersuchen, Erarbeiten und immer neu Prüfen – Vermittlerin – Dokumente aus erster Hand.
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45,00 EUR für alle 3 Termine
- 3 Termine inklusive
- Live via Zoom
- Aufzeichnung 13 Wochen nachschaubar
- Nur zum Ansehen – kein Download
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